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Banken und Sparkassen bewältigen das neue Maklerrecht am besten

FIO hat aktuelle Marktdaten gesammelt. Sie zeigen, dass die Zahl der aktiven Objekte von Hybridmakler:innen im ersten Quartal 2021 um bis zu 40 Prozent zurückgegangen ist.

FIO legt aktuelle Marktdaten vor

Der FIO Campus Brunch lohnt sich: Teilnehmende bekommen die Möglichkeit, mit Branchenexpert:innen in einen fachlichen Austausch zu treten, neueste Markttrends werden brandheiß diskutiert und man bekommt schon einmal, wie jüngst am 27. Mai, exklusiv aktuelle Marktdaten präsentiert. Diese wollen wir aber auch unseren hiesigen Leser:innen nicht länger vorenthalten, zeigen sie doch spannende Marktentwicklungen auf: vom Geschäftsmodell des Hybridmakelns, über Provisionsregelungen bis hin zum Bieterverfahren. 

Neues Maklerrecht lässt Zahl der aktiven Hybridmakler-Objekte schrumpfen

Die von FIO zusammengestellten Daten* zeigen, dass die Zahl der von Hybridmakler:innen angebotenen Objekte im ersten Quartal 2021 um bis zu 40 Prozent zurückgegangen ist. Banken und Sparkassen hingegen konnten in den ersten Monaten des Jahres sogar ein leichtes Angebotsplus von 3 Prozent vorweisen. „Die ersten sechs Monate des neuen Maklerrechts haben gezeigt, dass die Neuregelung gerade jene Makler:innen schwerer getroffen hat, die zuvor durch Niedrigpreise Objekte akquiriert oder ausschließlich auf Käuferprovisionen gesetzt haben“, sagt FIO-Vorstand Reik Hesselbarth.

Von Provisionsteilung bis Innenprovision

Das neue Maklerrecht hat den Markt besonders für Verkäufer:innen stark verändert. War es vorher üblich, Provisionen im Verhältnis 5:1 zu ihren Gunsten zu teilen, schreibt das neue Maklerrecht vor, dass Käufer:innen nur noch höchstens 50 Prozent der Provision zahlen müssen. „Gerade für Hybridmakler:innen, die bisher vor allem durch eine geringe bis keine Provision in der Objektakquise punkten konnten, hat sich diese seit der Teilung enorm erschwert,“ stellt Reik Hesselbarth fest. Eine Befragung der Teilnehmenden beim FIO Campus Brunch bestätigte die Marktbeobachtung, dass die Bedeutung der Innenprovision bei der Kundengewinnung steigt. Makler:innen handeln dann bei Preisverhandlungen im Sinne ihrer Auftraggeber:innen und erzielen einen höheren Objektpreis.

Von der Innenprovision zum Bieterverfahren

Der Weg zum bestmöglichen Preis kann auch über das Bieterverfahren führen. Ein transparentes Bieterverfahren setzt entsprechende digitale Lösungen voraus. „An der Implementierung eines solchen voll integrierten Bieterverfahrens noch in diesem Jahr arbeitet FIO bereits“, stellt Reik Hesselbarth in Aussicht. Die nächste Möglichkeit für exklusive Einblicke in aktuelle Marktentwicklungen bietet sich übrigens am 23. September beim nächsten FIO Campus Brunch. Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich.

 

*Quellen: Branchenbuch Immobilienscout 24 und eigene Daten

 

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