Real Estate

Marketing-Schlagwort für Immobilien

Alle Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf. Immobilien sind daher ein gefragtes Gut. Doch wie kommt ein Gebäude oder Grundstück zu neuen Eigentümer:innen? Hier treten Immobilienmakler:innen und ihr Vermarktungstalent auf den Plan, denn sie vermitteln Grundbesitz an Interessent:innen. Im Immobilienmarketing findet sich häufig der Begriff Real Estate. Was hat es damit auf sich? Bei FIO erfahren Sie mehr.

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Definition: Was bedeutet Real Estate?

Der Begriff „Real Estate“ stammt aus dem Englischen. Wörtlich übersetzt bedeutet er so viel wie „echtes Anwesen“ oder „wirklicher Grundbesitz“. Damit steht er für nichts anderes als das deutsche Wort „Immobilie“. In Deutschland wird der Begriff „Real Estate“ vor allem zu Marketing-Zwecken genutzt. Ein englischer Ausdruck macht oft mehr Eindruck als das deutsche Äquivalent.

Häufig findet sich auch der Begriff „Corporate Real Estate“. Damit werden Geschäftsimmobilien bezeichnet in Abgrenzung zu reinen Wohnimmobilien (= Private Real Estates). Zu den Geschäftsimmobilien zählen beispielsweise Bürokomplexe und Werkstätten fürs Handwerk, aber ebenso Museen oder Einkaufszentren. Anders als Wohnimmobilien dienen sie nicht ausschließlich dazu, dass jemand darin wohnt. Stattdessen werden hier Geschäfte abgewickelt oder es wird gearbeitet. Unter „Hospitality Real Estate“ fassen Immobilienexpert:innen übrigens Hotelimmobilien zusammen.

 

Rechtliches zu Real Estates

Real Estates haben als Wohn- und Geschäftsimmobilien eine herausragende Position. Ein guter Grund, den Real-Estate-Bereich und vor allem den Verkauf von Immobilien ausführlich gesetzlich zu regeln. So ist der Kauf einer Immobilie in Deutschland zum Beispiel erst dann abgeschlossen, wenn er ins Grundbuch eingetragen ist. Darüber hinaus ist beim Kauf einer Immobilie die gesetzlich geregelte Grunderwerbssteuer fällig. Beim Verkauf kann dagegen eine Spekulationssteuer anfallen. Die Grundsteuer müssen die (neuen) Eigentümer:innen (oder Nießbrauchnehmer:innen) entrichten.

Für eine fundierte Beratung sollten sich Immobilienmakler:innen daher gut sowohl mit der aktuellen Rechtslage als auch mit den steuerrechtlichen Aspekten auskennen und sich regelmäßig weiterbilden. Denn schließlich müssen sie auch in Rechtsfragen ihren Kund:innen Rede und Antwort stehen.  

 

Real Estates und Hypotheken

Häuser werden mit großem Aufwand gebaut. Materialien wie Stahl und Beton machen sie lange haltbar. Deshalb haben sie einen großen (materiellen) Wert. Real Estates werden nicht selten sogar als Betongold bezeichnet. In Krisenzeiten gelten sie Investor:innen oft als sicherer Hafen für die Geldanlage.

Aufgrund ihres hohen Wertes beleihen viele Menschen ihre Immobilien. Anders ausgedrückt: Wenn sie eine Hypothek oder ein Darlehen aufnehmen, dient das Gebäude oder Grundstück als Sicherheit für einen Kredit. Im Grundbuch wird ein Grundpfandrecht eingetragen. Bedienen Sie als Schuldner:in den Kredit nicht, kann die Bank als Gläubigerin eine Zwangsvollstreckung und damit den Verkauf der beliehenen Immobilien veranlassen. Aus dem Erlös erhält die Gläubigerin den Betrag, den die Kreditnehmer:innen noch schuldig sind.

 

Immobilienmakler:innen beraten zu allen Fragen rund um Real Estates

Beim Erwerb von Real Estates gibt es viel zu beachten. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob ein Unternehmen oder eine Privatperson die Immobilie kauft bzw. mietet. In jedem Fall bedarf es einer sorgfältigen Planung und einer umfassenden Beratung.

Deshalb ist die Aufgabe von Immobilienmakler:innen und Immobilienagenturen so wichtig. Sie vermitteln Real Estates nicht nur. Sie beraten auch zu allen wichtigen Angelegenheiten rund um das Gebäude oder Grundstück. Neben rechtlichen Fragen betrifft ihre Arbeit auch bürokratische Angelegenheiten (z. B. das Einholen von Flurkarten), das Aufsetzen eines Makler:innen-Vertrages oder die korrekte Immobilienbewertung zur Definition des Verkaufspreises. Hier gilt es, den Wert eines Real Estate-Objektes zuverlässig zu bestimmen. Dazu gibt es mit dem Sachwertverfahren, dem Ertragswertverfahren oder dem Vergleichsverfahren verschiedene Methoden. Damit nehmen Immobilienmakler:innen den Käufer:innen und Verkäufer:innen viel ab. Auf ihren Schultern lastet deswegen eine große Verantwortung. Dafür brauchen sie Fachwissen in allen relevanten Real Estate-Bereichen.

 

Mit Immobilien-Software noch besser Real Estates vermitteln

Um die Arbeit von Immobilienmakler:innen und Immobilienservices zu erleichtern, hat FIO eine Reihe von cloud-basierten Software-Lösungen entwickelt und unter der Oberfläche des FIO Webmaklers vereint. Unsere Software für Immobilienmakler:innen optimiert die Abläufe bei der Vermittlung von Real Estates und vereinfacht so den Arbeitsalltag, denn sie ist CRM, DMS und ERP in einem.

Der FIO Webmakler hilft beispielsweise bei der Verwaltung Ihrer Kontakte und der Pflege Ihres Netzwerkes. Darüber hinaus lassen sich mit ihm Webexposés versenden. So erhalten Interessent:innen rund um die Uhr Zugriff auf die alle nötigen Informationen. Auch der Verkehrswert eines Real Estates lässt sich mithilfe des FIO Webmaklers schätzen.

Darüber hinaus bietet FIO zahlreiche weitere Software-Lösungen und regelmäßige Schulungen zu aktuellen Themen an, die die Immobilienwirtschaft bewegen. Unsere Online-Webinare können Sie von überall aus verfolgen und mit Immobilienexpert:innen ins Gespräch kommen. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich unverbindlich über unser Kontaktformular bei uns.

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